Sonntag, 21. Juli

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Heute Morgen die erste Kakerlake in der Badewanne gehabt. Auf die hab ich gewartet – wir sind schließlich in New York! War zum Glück nur eine Babykakerlake und in einem Wassertropfen gefangen, sodass ich sie leicht einfangen und nach draußen befördern konnte. Oder tötet man Kakerlaken gleich, damit sie sich nicht vermehren???
Heute sollte ja ein kühlerer und weniger anstrengenderer Tag werden, aber selbst 30 Grad sind mit gefühlter 100% Luftfeuchtigkeit einfach zu heiß. Unser Spaziergang quer durch den großen Prospect Park war darum auch wieder schweißtreibend. Die Brooklyner Einheimischen verbrachten ihren Sonntag mit Baseballspielen, ansonsten taten sie dasselbe, was die Leute in Berlin auch im Park tun: grillen und gammeln und ihre – zahlreichen – Hunde ausführen. Es fällt auf, dass es in jedem Park breite asphaltierte „Straßen“ gibt, die in Jogger- und Fahrradfahrerspuren unterteilt sind – die Wege für Spaziergänger schlängeln sich anderweitig durch die Wiesen. Das hat den Vorteil, dass man nicht dauernd umgefahren wird wie in Berliner Parks, aber den Nachteil, dass man selbst im Park dauernd über Ampeln gehen muss, die dann über diese breiten „Straßen“ führen. Außerdem fiel uns auf, dass am Wochenende ungleich mehr Flugzeuge auf dem JFK Airport landen, sie fliegen genau über den Park und kamen im Minutentakt.
Wir gingen in den kleinen Zoo im Prospect Park, der war wirklich toll. Klein, aber fein, sehr sauber, viele schöne Erklärtafeln und Ideen für die Kinder, z.B. enge Höhlengänge, die mitten ins Erdmännchengehege führten und mit Plastikkuppeln abschlossen, durch die die Kinder den Erdmännchen ganz nah zugucken konnten. Die Hauptattraktion waren zwei Seelöwen, deren Fütterung wir sogar zufällig mitbekamen.
Heute gab es viele Garage Sales, viele Leute saßen einfach auf den Stufen vor ihren Häusern und hatten einen Flohmarktstand aufgebaut und verkauften ihre alten Sachen. Oder wenn sie umsonst abzugeben sind, stehen sie auch einfach so in Kisten vor dem Vorgarten. War aber nix Brauchbares dabei.
Dann haben wir noch einen weiteren Supermarkt ausprobiert, der genauso teuer war wie der Bioladen, und in dem wir nach stundenlangem Suchen für die nächsten Tage erstanden haben: vegetarische (!!! andere gabs nicht) Hamburger, Fischstäbchen mit Kartoffeln, Risotto. Es ist zum Verzweifeln, das macht mich echt fertig mit dem Essen, aber wenn wir jeden Tag auswärts essen, selbst am Imbiss, ist es noch teurer.
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