Angekommen!

Standard

Erste kurze Meldung: Wir sind heil angekommen! Unser Flug hatte schon in Berlin eine und eine dreiviertel Stunde Verspätung, sodass wir schon ziemlich lange rumgesessen hatten, bevor es überhaupt losging. Der Flug selbst war sehr ruhig, da kann man nicht meckern, trotzdem hat mir die Angst den Magen verkrampft, und nachdem ich ihn mit dem (sehr guten) Essen gefüllt hatte, bekam ich darum arge Bauchschmerzen und fühlte mich noch unwohler. Die Jungs waren zum Glück mit ihren privaten Bildschirmen in der Rücklehne des Vordermanns gut beschäftigt, man konnte aus acht verschiedenen Filmen auswählen, Musik hören, Spiele wie Mahjong spielen, und und und. Mit Schlafen wars natürlich nix, darum kriegten die Jungs immer rötere Augen und wurden immer aufgekratzter, aber irgendwann habe ich es aufgegeben, sie von den Bildschirmen wegzukriegen (nur einmal habe ich sie ablenken können, als man Schnee und Eis auf Grönland sehen konnte). Aber ich musste sie irgendwann trennen (mich dazwischen setzen), weil sie selbst im Flugzeug anfingen, sich zu kloppen L Luke war bestimmt fünfzehn Mal auf dem Klo. Angst hatten sie nicht. Nick meinte, er merke keinen Unterschied, ob er in der Bahn sitze oder fliege.

Unterwegs hat der Pilot einiges an Zeit reingeholt, sodass wir nur mit einer dreiviertel Stunde Verspätung hier ankamen. Fünf Minuten vor dem Aufsetzen auf der Landebahn hat Luke noch fröhlich angefangen zu kotzen. Passkontrolle, Koffer holen, U-Bahn Zubringer und U-Bahn finden ging eigentlich superschnell, aber da wir dann doch nochmal die U-Bahn wechseln mussten, weil wir versehentlich in einen Expresszug gestiegen waren, und dann noch 2km zu unserer Ferienwohnung laufen mussten, waren wir doch erst um ein Uhr nachts (deutscher Zeit) hier und vor allem Luke völlig durch den Wind. Und verschwitzt, es ist irre heiß und schwül!

Das Glücksgefühl YEAH ICH BIN IN NY hat sich noch nicht eingestellt, vielleicht muss ich erstmal duschen… Erster Eindruck, wie immer, wenn man irgendwo anders ist als in Deutschland: Mann, ist das ungepflegt und oll alles, die U-Bahn-Stationen uralt, kaum Beschilderung, geschweige denn Digitalanzeigen, wann die nächste Bahn kommt. Die Häuser könnten so hübsch sein, aber niemand streicht sie an und niemand stört sich daran, dass in jedem Vorgarten sechs Mülltonnen stehen, oder kommt auf die Idee, da vielleicht mal einen Holzverschlag drum zu bauen. Aber gut, wir haben ja auch bisher nur die A Train und 2km von Brooklyn gesehen.

Die Ferienwohnung – funktional, alles wunderbar für unsere Ansprüche, aber irgendwie trotzdem auch oll. Da es natürlich in KEINER Ferienwohnung Rollläden gibt, bin ich inzwischen Meister im Ausdenken von Verdunklungskonzepten. Die besondere Herausforderung diesmal: eine Dachluke, die ich nach einigem Suchen mit Geschenkpapier und Tesafilm zugeklebt habe J

Ich habe hier in der Wohnung kostenlos WLAN, aber mein Handy bietet mir nur teure Tarife: Anrufe 1,59 Euro pro Minute, SMS 49 Cent, Internet für 12 Euro am Tag. Da muss ich noch eine andere Lösung finden. Also aber ich gucke einmal am Tag in die Mails, ihr könnt mich also darüber erreichen.

Herausforderung jetzt: Schlafen, trotz ohrenbetäubender Klimaanlage…

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s